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Perspektive

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Lageplan

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Modell

Bauherr: Staatliches Bauamt Regensburg
NF: 11.200 m²
BGF: 26.300 m²
BRI: 120.000 m³
Gesamtkosten: 95,0 Mio. €
Planung und Ausführung: 2015-2023
1. Preis Wettbewerb 2015

Funktionen: Laborbereiche bis Sicherheitsstufe S2, Anatomie, Leichenpräparation, Elektronenmikroskop, Radionuklidbereich, Tierhaltung, Praktikumsräume, Hörsaal, Büro- und Besprechungsräume

Anstelle des ehemaligen Biologiebaus fügt sich der Neubau des Fachbereichs Vorklinische Medizin in die bestehende Leiterstruktur der Universität Regensburg aus den 70er Jahren ein. Dabei übernimmt der Neubaukomplex mit seiner zwei- bis dreigeschossigen Bauhöhe den Maßstab der Bestandsgebäude der westlichen Naturwissenschaften.

Von einer zentralen zweigeschossigen Halle erschlossen gliedert sich der Komplex in sechs Module. Jeweils die zwei nordwestlichen sowie die südöstlichen Module bilden als Doppelmodul eine bauliche Einheit. Das südwestliche Modul kann durch eine zusätzliche Erweiterung ebenfalls zu einem Doppelmodul ergänzt werden. Als Sondermodul führt das nordöstliche Modul den Studentenweg ausgehend vom Bestand nach Süden bis zur Halle fort.

Die Vorklinische Medizin ist entsprechend der Fachbereichsstruktur in die Institute für Anatomie, Physiologie und Biochemie gegliedert. Dabei befinden sich neben dem Hör- und Lesesaalbereich, Biochemie, Physiologie und Proteinkristallographie nördlich der zentralen Halle, während Anatomie und Zellbiologie südlich angeordnet sind. Im Erdgeschoss des Neubaus konzentriert sich der Lehrbetrieb mit Hörsaal, Seminar- und Praktikumsräumen sowie Präparationssaal und Histologiesälen. Im 1. und 2.Obergeschoss sind die Forschungslabore und Büros der Lehrstühle angeordnet. Die Forschungsflächen sind als Nutzungseinheiten geplant und weisen durch ihre Zonierung in Auswerte-, Labor- und Nebenraumbereiche eine hohe Nutzungsflexibilität auf.

Im Untergeschoss befinden sich die Technikzentralen, weitere teilweise gemeinsam genutzte Sonderforschungsbereiche wie Elektronenmikroskopie, Radionuklidlabor und Massenspektroskopie sowie die Spülküche. Außerdem sind hier die tierexperimentellen Einrichtungen, getrennt nach offener Tierhaltung und Barrierehaltung, untergebracht.

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