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Innenhof

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Halle

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Haupteingang

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Fassade Nord I Ost

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Fassade Süd I Ost

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Aufzug Halle

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Lichtschlitz Halle

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Labor

Bauherr: Landesbetrieb Bau und immobilien Hessen RNL Mitte
NF: 16.900 m²
BGF: 33.600 m²
BRI: 168.000 m³
Gesamtkosten: 113,6 Mio. €
Planung und Ausführung: 2008-2014
1. Preis Wettbewerb 2008

Funktionen: Labore für den Fachbereich Chemie mit 8 Fachgebieten, zentralen Einrichtungen sowie Praktikums- und Seminarräumen.

Der dreigeschossige Neubau auf den Lahnbergen erstreckt sich in Nord-Südrichtung entlang einer Allee. Das Institutsgebäude besteht aus einem Längsbaukörper mit Praktikumsräumen, an den zwei u-förmige Baukörper mit Forschungsbereichen angedockt sind. Durch die Gebäudekonfiguration wird die funktionale Gliederung in Forschung und Lehre ablesbar: die Praktikumsräume sind zur öffentlichen Campusmitte, die Forschungsbereiche zur Parkseite orientiert. Die Halle als Bindeglied zwischen Forschung und Lehre übernimmt mit ihren Treppen, Aufzügen und Brücken die innere Erschließung und bildet das zentrale Kommunikationselement des Institutsgebäudes.

Dem Entwurf liegt ein wirtschaftliches Konstruktions- und Laborraster von 6,90 x 6,90 m mit Stützen und Flachdecken zugrunde. Die kompakte Bauform führt zu einem nachhaltigen Energiekonzept. Die Grundrisse sind in Labormodule von 300 m² und 500 m² gegliedert. Die modulare Struktur ermöglicht eine flexible Anordnung der Fachgebiete mit ihren Arbeitsgruppen.

Jeweils ein Modul bildet eine technische Versorgungseinheit mit entsprechenden Technikschächten und Verteilerräumen sowie eine brandschutztechnische Nutzungseinheit.

Die zentrale Betriebstechnik befindet sich im Untergeschoß. Die Lüftungszentralen sind den Forschungsmodulen und Praktikumslaboren direkt zugeordnet. Die Anordnung der zentralen Betriebstechnik und die modulweise Installationsführung ermöglichen eine hohe Nutzungsflexibilität auch hinsichtlich der unterschiedlichen Betriebszeiten.

 

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